Freiwillige Feuerwehr Sankt Augustin sucht verstärkt weibliche Mitglieder

Lara packt im Einsatz genauso an wie die männlichen Kameraden

Lara packt im Einsatz genauso an wie die männlichen Kameraden

In der Freiwilligen Feuerwehr Sankt Augustin beträgt der Anteil der weiblichen Mitglieder in der Einsatzabteilung nur 6%. Von derzeit 232 aktiven Kameradinnen und Kameraden sind in den sechs Einheiten der Feuerwehr nur 14 Frauen. Dieses Missverhältnis zu verbessern hat sich die Leitung der Feuerwehr Sankt Augustin vorgenommen. Mit einer Online-Kampagne soll insbesondere bei Frauen das Interesse an diesem sinnvollen Ehrenamt geweckt werden. Schon lange ist klar, dass Frauen den Dienst in der Feuerwehr genauso ausüben können wie Männer und den männlichen Kameraden in nichts nachstehen.

Im Rahmen der Online-Kampagne geben bereits tätige Feuerwehrkameradinnen aus Sankt Augustin kurze Interviews, um so einen authentischen Eindruck über die Arbeit in der Feuerwehr zu geben und Voruteile abzubauen. Mit Carina Hassels aus Niederpleis und Lara Traude aus Menden wurde der Anfang gemacht. In den nächsten Wochen wird es weitere Interviews geben. Zu lesen sind die Interviews über die Kampagnen-Seite auf www.feuerwehr-sankt-augustin.de/frauen   Dort werden auch häufig gestellte Fragen beantwortet.

Gleichzeitig werden die Interviews beworben über Facebook, in dem gezielt Postings mit den Interviews nicht nur auf der Facebook-Seite der Feuerwehr (www.facebook.com/feuerwehrsanktaugustin) eingestellt werden, sondern zielgerichtet Frauen aus Sankt Augustin angezeigt werden.

Die Sankt Augustinerin Carina Hassels ist 1998 in die Feuerwehr eingetreten.

Die Sankt Augustinerin Carina Hassels ist 1998 in die Feuerwehr eingetreten.

“Wir würden uns sehr freuen, wenn sich Sankt Augustiner Frauen für ein ehrenamtliches Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr interessieren würden”, so Herbert Maur, Leiter der Feuerwehr.  Die Interessentinnen würden dann zu einem der nächsten Übungstermine der Einheit ihres Stadtteils eingeladen und können sich die Arbeit der Feuerwehr dann einmal unverbindlich anschauen.